BEE: Für die Erhöhung des Strompreises sind nicht die erneuerbaren Energien verantwortlich

Wie der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) jetzt mitteilte, sei die Begründung vieler Stromkonzerne, dass die regenerativen Energien für die massiven Preiserhöhungen der letzten Wochen verantwortlich seien, falsch. BEE- Präsident Dietmar Schütz meinte dazu: „Dass die Erneuerbaren ständig als Deckmantel für die massive Preistreiberei vieler Energieversorger missbraucht werden, ist schlichtweg falsch und dazu unseriös.“

Die Bundesnetzagentur stützt unterdessen die Aussagen Schütz. So sind die Strompreise trotz einem stetigen Sinken der Netzkosten in den letzten Jahren nicht gesunken. Keine der bisherigen Einsparungen sei an die Verbraucher zurückgegeben worden, kritisiert Schütz. Zudem sinken die Börsenstrompreise sogar weiter, da der starke Ausbau der regenerativen Energien immer mehr teurere Kraftwerke obsolet macht. Nach Untersuchungen der Bundesnetzagentur sei es sogar jetzt noch durchaus realistisch die Strompreise zu senken, anstatt sie zu erhöhen. Das widerstrebe jedoch offensichtlich der Politik der Stromkonzerne. Stattdessen müssen die Privatkunden für „das überzogene Gewinnstreben vieler Energiekonzerne“ einstehen.

Zum Vergleich: In den Jahren 2000 bis 2010 stieg der monatliche Beitrag, mit dem ein durchschnittlicher Haushalt den Ausbau Erneuerbarer Energien fördert, um rund fünf Euro an. Die monatliche Stromrechnung stieg im gleichen Zeitraum um etwa 30 Euro – also sechs Mal soviel.

Quelle: energieblog24.de und BBE

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