Wertschöpfung aus einer Windkraftanlage

Ende des Jahres 2010 wurde in einer Studie des IÖW (Institut für ökologische Wirtschaftsforschung) die Struktur der gesamten Wertschöpfungskette einer Windkraftanlage ermittelt. Es wird deutlich, dass die Arbeitsmarkteffekte und die Gewinne der Betreiber weit über den Steuern liegen, die von den Kommunen erhoben werden.

Diagramm Wertschöpfung WKA

Informationsveranstaltung Bürgerwindparks

Am Mittwoch, den 16. Mai 2012 veranstaltet die Energie Oldendorf ab 19 Uhr einen Themenabend “Bürgerwindparks” im Brunkhorst’schen Haus in Oldendorf.

Beispiel Bürgerwindpark

Windparks können unterschiedlich betrieben werden. Als Betreiber kommen neben Privatpersonen und Gesellschaften in Form einer GmbH oder auch einer KG zudem Gewerbetreibende oder auch Energieversorger in Frage. Die Betreiberstruktur kann demzufolge als durchaus heterogen beschrieben werden. Als besonders erfolgreiches Modell eines Windparks hat sich der sogenannte Bürgerwindpark erwiesen. Hinter diesem Modell steckt ein eigentlich simples Prinzip. » weiter lesen »

Virtuelle Kraftwerke

Virtuelles KraftwerkIn Deutschland wird seit dem vergangenen Jahr viel von Kraftwerken geredet. Dies hat nicht immer nur einen negativen Beigeschmack wie bei Kohle- oder Atomkraftwerken, sondern es kann sich dabei auch um relativ innovative Erfindungen halten, die möglicherweise die Zukunft der Energieversorgung mit bestimmen werden. Ein Beispiel ist das so genannte virtuelle Kraftwerk oder Kombikraftwerk.

Erst kürzlich haben die Stadtwerke München mehrere Blockheizkraftwerke, Wasserkraftanlagen und eine Windkraftanlage im Münchner Stadtgebiet zusammengeschaltet, damit sie so effizienter und wirtschaftlicher betrieben werden können. So entsteht ein virtuelles Kraftwerk. Eine weitere Anlage dieser Art entspricht ähnlichen Leistungen und besteht auch aus ähnlichen Komponenten. Das dezentrale Energiemanagementsystem von Siemens soll als Schlüsselbaustein für die neuen Kraftwerke dienen, die sich zu einem virtuellen Verbund zusammengeschlossen haben. » weiter lesen »

Leitfaden Bürgerwindpark

windcomm - Leitfaden BürgerwindparkBürgerwindparks bieten große Chancen für die Menschen und die Wirtschaft ländlicher Regionen. Im Zuge der anstehenden Ausweisung von zusätzlichen Windeignungsgebieten besteht auch für den Landkreis Stade die Gelegenheit zur Optimierung der regionalen Wertschöpfung.

Mit dem Leitfaden der windcomm aus Schleswig-Holstein bietet sich allen Interessierten die Möglichkeit, sich umfassend über Umsetzung und Chancen zu informieren. Über 20 Jahre Erfahrung von Betreibern und Planern sind im bundesweit ersten „Leitfaden Bürgerwindpark – Mehr Wertschöpfung für die Region“ zusammengefasst und bieten einen Überblick über die im Zusammenhang mit der Realisierung eines Bürgerwindparks auftretenden Fragestellungen und deren Antworten.

Den Leitfaden Bürgerwindpark können Sie hier herunterladen oder unter info@windcomm.de kostenfrei bestellen.

Quelle: windcomm

Wegweiser zur Erdwärmeheizung

Broschüre „Erdwärme – Tipps für Hausbesitzer und Bauherren“ vom GtV-Bundesverband Geothermie

In der neu erschienenen Broschüre bietet der GtV-Bundesverband Geothermie umfassende Informationen darüber, wie Geothermie für die Wärmeversorgung des eigenen Hauses eingesetzt werden kann. Das Heft richtet sich als Wegweiser an Hausbesitzer und Bauherren, um die Vorteile einer Erdwärmeheizung noch mehr Menschen zugänglich zu machen.

Die wichtigsten Fragen rund um die Nutzung der Erdwärme beantwortet der GtV-Bundesverband Geothermie (GtV-BV) in seiner neuesten Publikation „Erdwärme – Tipps für Hausbesitzer und Bauherren“. Die Broschüre erklärt allgemein verständlich nicht nur das Funktionsprinzip und die Arten der Erdwärmeheizung, sondern sie gibt darüber hinaus Auskunft über die richtige Wahl des ausführenden Fachbetriebes, Fördermöglichkeiten oder die Eignung bestehender Heizkörper und Gebäude für die Nutzung der Erdwärme. Denn nach Einschätzung des GtV-BV wissen viele Menschen noch zu wenig darüber, wie eine oberflächennahe Geothermieanlage umzusetzen ist und was es dabei zu beachten gilt. „Hier setzt der GtV-BV mit seiner Broschüre an. Denn um von den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und den großen Vorteilen der Erdwärme uneingeschränkt profitieren zu können, benötigen die Nutzer entsprechende Informationen, die eine reibungslose Umsetzung gewährleisten“, erklärt Stefan Schiessl, Vorsitzender der Fachsektion Oberflächennahe Geothermie des GtV-BV. » weiter lesen »

Tondern / Dänemark: Bohrbeginn im Herbst

Im dänischen Tondern sollen im Oktober 2012 die Bohrarbeiten für das Tiefengeothermieprojekt der „Tonderner Fernwärme“ beginnen. Aus 2.000m Tiefe soll heißes Wasser gefördert werden, um damit das bislang mit Erdgas betriebene kommunale Fernwärmenetz zu versorgen.

Aus der Geothermienutzung wird ein Sparpotenzial der Betriebskosten in Höhe von 50% erwartet. Da im Winter jedoch auch weiterhin Gas ergänzend hinzugezogen wird, werden die Einsparungen für die Verbraucher circa ein Drittel betragen. Im Vergleich zu einem Vorhaben in Sonderburg wird das Wasser in Tondern jedoch heiß genug sein, um direkt in einen Wärmeaustauscher zu fließen, anstatt vorher mit Wärmepumpen erhitzt zu werden.

Ende 2013 soll das Heizwerk in Tondern in Betrieb gehen.Vor etwa zwei Monaten hatte der dänische Klima- und Energieminister Martin Lidegaard die Genehmigung gegeben, dass die „Tonderner Fernwärme“ warmes Wasser aus dem Untergrund gewinnen darf. Nun hat sich der Ökonomieausschuss mit dem Vorhaben befasst. Dabei ging es um eine kommunale Garantie für eine Anleihe von 100-150 Millionen Kronen.

Weitere Informationen: nordschleswiger.dk (Der Nordschleswiger ist die Deutsche Tageszeitung in Dänemark)

via Bundesverband Geothermie, Tondern / Dänemark: Bohrbeginn im Herbst.

Der volle Durchblick in Sachen Erneuerbare Energien

Sind Erneuerbare Energien nicht viel zu teuer?  Gehen bei uns die Lichter aus, wenn wir auf Erneuerbare Energien setzen? Zerstören Windräder die Natur? Lässt Bioenergie die Menschen in Entwicklungsländern hungern?

Mit der neuen Broschüre „Der volle Durchblick in Sachen Erneuerbare Energien“ arbeitet die Agentur für Erneuerbare Energien die hartnäckigsten Missverständnisse auf.

Der Laie findet in der Broschüre klare Antworten auf häufig gestellte Fragen zu den Potenzialen Erneuerbarer Energien. Profis finden Unterstützung und Anregungen für die tägliche Energie-Diskussion. Ein übersichtlicher Anhang mit Daten und Fakten bringt Licht in das Zahlendickicht.

Die Broschüre können Sie bei der Agentur für Erneuerbare Energien als PDF herunterladen:

 

via Der volle Durchblick in Sachen Erneuerbare Energien  | Agentur für Erneuerbare Energien.

Bürger-Windparks

Zur Zeit erleben wir eine Bewegung weg von großen zentralen Kraftwerken hin zu dezentraler Energieversorgung. Dabei ist nichts naheliegender, als auch die Struktur der Anteilseigner der Kraftwerke dezentral aufzubauen: Durch Bürgerbeteiligung vor Ort.

Gerade in Schleswig-Holstein haben Windparks eine lange Tradition; die ersten Bürger-Windparks wurden hier gegründet. Warum Bürger-Windparks?

Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Kurze Wege sichern eine günstige Kostenstruktur. Damit kann ein Großteil der Wertschöpfung vor Ort belassen werden. Die Beteiligten freuen sich über eine neue zusätzliche Einkommensquelle, den Gemeinden fällt es leichter, ihren Aufgaben durch das erhöhte Steueraufkommen in Form von Gewerbe- und Einkommensteuer nachzukommen.Außerdem fördern Bürger-Windparks häufig die Dorfgemeinschaft durch Sponsoring von Schulen, Jugendgruppen, Sportvereinen, Feuerwehren etc. In Verbindung mit anderen regenerativen Energiequellen entstehen heute bereits die ersten energie-autarken Gemeinden.

Viele Regionen in Norddeutschland mit stabilen Windverhältnissen eignen sich hervorragend zur Energiegewinnung aus Windkraft. Wir sind dabei zum Texas des Nordens zu werden – mit dem großen Vorteil der Nachhaltigkeit.

via Bürger-Windpark Wiemersdorf

Buergerwindpark Wiemersdorf

Dienstag, 10.April 2012: Sitzung des AK ENERGIE um 19 Uhr

Der Arbeitskreis Energie fällt aus am 12. März 2012!

Einladung zur Sitzung des Arbeitskreises Energie im Rahmen der Dorfentwicklung Oldendorf am Dienstag, den 10. April 2012 um 19 Uhr ins Brunkhorst’sche Huus. (Wegen des Ostermontags wird das Treffen auf den Dienstag verschoben.)

mögliche Themen:

  • Holzhackschnitzelheizung für Kindergarten und Schulzentrum in Kooperation mit Landwirten (Hackschnitzellieferanten)
  • Wie wird sich unser Arbeitskreis darstellen auf dem Netzwerktreffen der Energie-Initiativen im Elbe-Weser-Raum am Donnerstag, dem 19.04.12 ab 18 Uhr im Schulzentrum Oldendorf. Eine Stellwand aus 3 Elementen soll mit Infoplakaten bestückt werden, die dann auch in der Kreissparkasse genutzt werden kann [siehe nebenstehendes Foto].
  • Bericht vom Treffen in Blumenthal wegen der Bürgersolaranlage.
  • Anfragen und Anregungen

 

 

 

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